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Österreichische Apothekerkammer

Statement der Geschäftsführung/des Vorstands:
Foto der Geschäftsführung/des Vorstands - Mag.pharm. Max Wellan (Präsident der Österreichischen Apothekerkammer)
Mag.pharm. Max Wellan (Präsident der Österreichischen Apothekerkammer)

„Im Sinne des family centered care ist Gesundheit Familiensache. Der Nutzen der Medikamente, die richtigen Intervalle und die Besonderheiten bei der Einnahme des Arzneimittels werden deutlich besser verstanden und eingehalten, wenn die Familie in den Betreuungsprozess mit eingebunden wird.“ (Mag.pharm. Max Wellan, Präsident der Österreichischen Apothekerkammer)

Die Österreichische Apothekerkammer ist die gesetzliche Interessensvertretung aller Apothekerinnen und Apotheker in Österreich. Aktuell versorgen 1.360 Apotheken die österreichische Bevölkerung mit Arzneimitteln.

Motivation als Partner das Netzwerk „Unternehmen für Familien” zu unterstützen:

Die Österreichischen Apotheken sind eine wichtige Säule des Gesundheitswesens und auch der Nahversorgung. Dies bedeutet, die Apotheken sind auch nahe bei den Familien und Menschen vor Ort - egal ob in Bregenz oder einer kleinen Gemeinde am Neusiedler See. Wir beraten alle Familienmitglieder individuell zu ihrer Gesundheit und legen hohen Wert auf die Familienfreundlichkeit des Berufsstandes.

Das zeichnet Ihr Unternehmen aus:

Die 1.360 Apotheken in Österreich sind Einzelunternehmen. Sie alle zeichnen folgende Maßnahmen aus:
- Teilzeitmöglichkeit für Apothekerinnen und Apotheker
- Gleiche Entlohnung für Männer und Frauen
- Hohe Rückkehrrate nach der Karenz: Mutterschaft/ Vaterschaft wird als Zusatzqualifikation gesehen
- Chancengleichheit in der Karriere auf dem Weg zur Selbstständigkeit
- Flexibles Fortbildungsangebot
- Kinderbetreuung bei den Fortbildungsveranstaltungen

Was bedeutet „Familienfreundlichkeit” für Sie?

Die hochqualifizierte Teilzeitarbeit ist bei den Apotheken umgesetzt. Man kann in den verschiedensten Varianten, individuell an die jeweilige Lebenssituation angepasst, in den Apotheken arbeiten. Ein weiterer wesentlicher Punkt ist, dass es die gleiche Bezahlung für die gleiche Arbeit gibt - das ist uns sehr wichtig. Für die Kundinnen und Kunden ist das Projekt Medikationsmanagement ein neues familienfreundliches Service. Dabei wird der Partner oder die Kinder bei der Arzneimittelberatung mit einbezogen.

Welche Maßnahmen wurden gesetzt, die Ihr Unternehmen „familienfreundlich” gemacht haben?

Familienfreundlichkeit ist vor allem der Einklang zwischen Beruf und Familie. Das ist in allen Apotheken ganz wichtig, besonders im Hinblick auf die Fortbildung und die Karriereentwicklung. Wir von Seiten der Apothekerkammer achten sehr darauf, dass es die Möglichkeit einer Kinderbetreuungen bei den Fortbildungsveranstaltungen gibt. Damit auch Jungeltern die Möglichkeit haben teilzunehmen und sich ganz auf die Vorträge konzentrieren können.

Welche Vorteile haben sich für Ihr Unternehmen durch „Familienfreundlichkeit” ergeben?

Viele Apotheken haben schon Preise für ihre familienfreundlichen Projekte gewonnen oder sind als „Familienfreundlichster Betrieb“ im jeweiligen Ort ausgezeichnet worden. Ebenso bringt es den Vorteil, dass die Apothekerinnen und Apotheker lange im Beruf bleiben und fast alle Frauen aus der Karenz auch wieder in die Apotheke zurückkommen. Das ist ein großer Vorteil für die Apotheken, da so das Wissen und die Kompetenzen nicht verloren gehen.

Welche Herausforderungen haben sich im Zuge der „Familienfreundlichkeit” für Ihr Unternehmen ergeben?

Zum Beruf des Apothekers gehört vor allem die ständige Fortbildung. Um auch hierbei der Familienfreundlichkeit gerecht zu werden, haben wir in der letzten Zeit verstärkt e-learning Module angeboten. Die Kombinierbarkeit von Beruf und Familie wird somit erleichtert.

Ein Tipp, den man schnell im eigenen Unternehmen umsetzen kann:

Die Karenzzeit ist kein Karrierehindernis, sondern eine Zusatzausbildung. Man erwirbt sich sehr viele Kompetenzen und kann so die Nöte und Sorgen der Familien viel besser verstehen. Bei der Beratung von Müttern mit kleinen Kindern, zu den Themen Kinderkrankheiten oder Kinderimpfungen, kann dieses Wissen dann sehr hilfreich sein. Unser Tipp: Nutzen wir diese Kompetenzen, die man sich durch eine Familiengründung erwirbt.


Ansprechperson: Mag. Gudrun Kreutner
Adresse: Spitalgasse 31, 1090 Wien

Webseite: www.apothekerkammer.at

Unternehmensgröße/Anzahl der Beschäftigten:

≥ 1.000

Frauenanteil im Unternehmen:

> 75%

Branche:

Gesundheits- und Sozialwesen

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