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BM Juliane Bogner-Strauß und VR Renate Dworczak (Mitte) diskutierten an der Uni Graz mit Hochschul-VertreterInnen über Familienfreundlichkeit.
© Uni Graz/Leljak/Karl-Franzens-Universität Grazar

Vernetzungstreffen „Familienpolitik als Faktor in Studium, Forschung und Lehre“ an der Karl-Franzens Universität Graz

Am 3. April lud Bundesministerin Dr. Juliane Bogner-Strauß Vertreter/innen von Hochschulen aus ganz Österreich zum Vernetzungstreffen "Familienpolitik als Faktor in Studium, Forschung und Lehre" an die Karl-Franzens-Universität nach Graz in der schönen Steiermark. Im Expertenkreis wurden die Vorteile und Herausforderungen im Bereich Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie diskutiert

Ziel ist es Österreich bis 2025 zum familienfreundlichsten Land Europas zu machen. Dies kann nur durch ein gemeinsames Bekenntnis und eine nachhaltig wirksame Zusammenarbeit von familienfreundlichen Hochschulen, Unternehmen, Sozialpartnern, Verwaltung, Gesellschaft und Politik gelingen. In regelmäßigen Abständen veranstaltet das Netzwerk "Unternehmen für Familien" branchenspezifische Vernetzungstreffen um die Anliegen und Anregungen aus der Praxis zu hören. In kleinen Diskussionrunden werden die Chancen und Herausforderungen erfolgreicher Familienpolitik thematisiert. 

Familienfreundlichkeit ist Wirtschaftspolitik

Fest steht: Familienpolitik ist Wirtschafts- und Standortpolitik. Bei der Jobauswahl liegt für Arbeitnehmer/innen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf Platz zwei der wichtigsten Faktoren. Damit Hochschulen im immer härter werdenden internationalen Wettbewerb reüssieren können, müssen Sie Anreize schaffen, um die besten Köpfe für sich zu gewinnen. Auch Studierenden sollten die geeigneten Rahmenbedingungen geboten werden, um Studium und Familie zu vereinbaren. Schließlich haben 9 Prozent aller Studierenden Kinder und davon sind 14 Prozent alleinerziehend. Familienfreundlichkeit ist also längst nicht mehr nur eine Frage des sozialen Engagements, sondern von elementarer Bedeutung für den unternehmerischen Erfolg ebenso wie für das Wachstumspotenzial Österreichs. Genau hier setzt die Initiative "Unternehmen für Familien" an, um das Thema Familienfreundlichkeit noch mehr in den Fokus des öffentlichen Dialogs zu rücken.