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Alles spricht dafür: Familienfreundlichkeit ist als Wirtschafts- und Standortfaktor für Handelsunternehmen unerlässlich

Familien- und Jugendministerin Sophie Karmasin unterstreicht im Rahmen des Netzwerktreffens für Handelsunternehmen die Bedeutung von Familienfreundlichkeit für diesen Wirtschaftsbereich. Im Zentrum des Engagements zur Steigerung der Familienfreundlichkeit im Handel stehen bessere Vernetzung, Freiwilligkeit, sowie die engere Zusammenarbeit von Unternehmen, Gemeinden und Politik.

„Familienfreundlichkeit ist längst nicht mehr nur eine Frage von sozialem Engagement, sondern von elementarer Bedeutung für den Wirtschafts-, Lebens- und Zukunftsstandort Österreich“, erklärte Familien- und Jugendministerin Dr. Sophie Karmasin im Rahmen des Vernetzungstreffens zum Thema „Familienpolitik als Wirtschaftsfaktor“ am 24. Februar 2017 bei der MTH Retail Group in Guntramsdorf. Die Familienministerin lud zum Vernetzungstreffen speziell für Handelsunternehmen, um darüber zu diskutieren, worauf es beim Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf wirklich ankommt und welche Anreize es in den Augen der Arbeitgeber in dieser Branche für Betriebe braucht, um Österreich gemeinsam zum familienfreundlichsten Land Europas zu machen.

Familienfreundlichkeit – alles spricht dafür

Die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielt für Bundesministerin Karmasin in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle. „Familienfreundlichkeit ist der Schlüssel für Wachstum und die Zukunftsfähigkeit Österreichs. Aus diesem Grund wurde 2015 die Initiative ‚Unternehmen für Familien‘ ins Leben gerufen, die dazu beitragen soll, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu einer Selbstverständlichkeit zu machen und Österreich bei diesem Thema an die Spitze Europas zu bringen“, so Karmasin. Das Ziel der Initiative ist damit klar definiert – deutliche Akzentsetzung für den Nutzen von Familienfreundlichkeit in der öffentlichen Diskussion. „Wir müssen die theoretischen Erkenntnisse, die wir über den Nutzen von Familienfreundlichkeit in Wirtschaft und Gesellschaft haben, durch Umsetzung gezielter Maßnahmen auf den Boden bringen“, so Karmasin weiter.

Über 360 Partner unterstützen bereits die Initiative

Seit Start der Initiative im März 2015 haben sich österreichweit bereits mehr als 360 Partner aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung angeschlossen. Auch aus der Branche Handel treten Unternehmen aller Größen, darunter alle namhaften Einzelhandelsunternehmen wie Spar, Billa, Merkur, Penny, die MTH Retail Group, für mehr Familienfreundlichkeit ein und leisten dazu einen aktiven Beitrag – freiwillig, aus Überzeugung und unter Einbindung der Mitarbeiter/innen.

Durch „Best Practices“, nationale und internationale Studien, Vernetzung und Austausch soll es zu einer gesteigerten Wahrnehmung des Themas bei Entscheidungsträger/innen in Unternehmen und Gemeinden kommen. In weiterer Folge sollen immer mehr familienfreundliche Maßnahmen umgesetzt werden, indem Unternehmen voneinander lernen und bewährte Projekte übernehmen können. Der Beitritt zum Netzwerk „Unternehmen für Familien“ steht allen Unternehmen, Organisationen und Gemeinden offen und ist kostenlos möglich.

Handelsunternehmen: Vernetzung schaffen – Ideen generieren

„Aus dem Vernetzungstreffen nehme ich viele spannende Eindrücke und Vorschläge mit. Die heutige Diskussion bestärkt mich darin, dass wir mit den Zielen der Initiative auf dem richtigen Weg sind. Gemeinsam und unter Einbindung aller Beteiligten können wir es schaffen, Österreich zum familienfreundlichsten Land Europas zu machen. Ich lade alle Unternehmen aus dieser Branche ein, diesen Weg gemeinsam mit uns zu gehen“, zieht Bundesministerin Karmasin ein erfolgreiches Resümee über das Vernetzungstreffen zum Thema „Familienpolitik als Wirtschaftsfaktor“.

Weitere Informationen über die Initiative „Unternehmen für Familien“, Vorstellung von Best Practice-Beispielen und Möglichkeiten, wie Unternehmen und Gemeinden kostenlos beitreten können unter www.unternehmen-fuer-familien.at.

Veröffentlicht am: 27.2.2017