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Expert Circle „Familienfreundliches Employer Branding" - Auch in Krisenzeiten wichtiger denn je!

Am 21.04.2021 lud das Netzwerk „Unternehmen für Familien“ seine Partnerinnen und Partner erneut zu einer hochkarätig besetzten Expertenrunde ein. Das Thema „Familienfreundliches Employer Branding“ stand diesmal im Mittelpunkt und wurde den Teilnehmenden in der Online-Gesprächsrunde von wissenschaftlicher sowie praktischer Seite nähergebracht.

Und es waren sich alle einig:
Auf die Stärkung der Arbeitgebermarke darf auch in Krisenzeiten nicht verzichtet werden!


Denn auch in und nach der Krise werden die Schwierigkeiten bei der Personalsuche am Arbeitsmarkt nicht stagnieren. „Demographischer Wandel wie auch der Fachkräftemangel bleiben bestehen“, ist sich Mag.a Barbara Moser von der DEBA Österreich sicher. „Gerade Arbeitgeber, die in der Krise die eigene Marke pflegen und Stabilität vermitteln werden als stark und authentisch wahrgenommen“, so die Expertin.
Ganz in diesem Sinne hat die Volksbank Wien ihren Employer Branding Schwerpunkt auch in der Krise weiter fortgesetzt. Die Leiterin des Employer Branding-Projekts bei der Volksbank Wien AG, Mag.a Bahareh Barg, gab Einblick in den bisher eineinhalbjährigen Prozess im Unternehmen. „Wir setzen ganz stark bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an. Denn was innen nicht gelebt wird, kann auch nach außen nicht glaubhaft vermittelt werden. Und das war unser Ziel – die Arbeitgebermarke authentisch zu positionieren“, erklärt Barg. „Wir beziehen hierbei neben der Familienfreundlichkeit auch viele andere Bereiche, wie die Frauenförderung, mit ein. So haben wir viele neue, ganz tolle Projekte, wie beispielsweise unser Womentoring-Programm, gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausarbeiten können, die alle gerne in Anspruch nehmen und umsetzen“, führt Barg weiter aus.

Auch Prof. Dr. Scharitzer von TQS Research & Consulting und der Wirtschaftsuniversität Wien unterstützt diese Ansicht: „Employer Branding muss immer von innen nach außen gehen. Und das ist auch ganz besonders in Krisenzeiten wichtig, um bestehende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu halten.“ Denn laut einer Studie der TQS Research & Consulting ist ein Viertel der befragten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch in der Krise mobil und möchte den Arbeitgeber wechseln. Es ist daher besonders in und nach der Krise wichtig, die eigene Arbeitgebermarke zu pflegen und zu zeigen was man bietet.

Das staatliche Gütezeichen für familienfreundliche Arbeitgeber ist hierfür ein effizientes Werkzeug. Prof. Scharitzer betont zudem: „Pimp up your Social Media Accounts! Denn viele Unternehmen lassen ihren Social Media Auftritt leider immer noch zu einem großen Teil außer Acht“. Gerade das Gütezeichen „Wir sind ein familienfreundlicher Arbeitgeber“ sowie Berichte und Fotos direkt aus dem Arbeitsalltag im Unternehmen können hierüber jedoch die Unternehmenswerte und -philosophie gut abbilden. „Wichtig ist aber vor allem auch, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darüber Geschichten erzählen können. Denn nichts transportiert das Gütezeichen besser als die Geschichten dahinter“, ist sich Prof. Scharitzer sicher.

Und der umfassende Einsatz für die Stärkung der Arbeitgeberattraktivität zahlt sich aus, wie man auch am Beispiel der Volksbank Wien sieht. „Es macht Spaß, die Dinge, die wir tun sichtbar zu machen“, motiviert Bahareh Barg abschließend.
 
Der Expert Circle steht allen Partnerinnen und Partnern des Netzwerks zum Nachhören hier zur Verfügung: [Link]

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