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Vernetzungstreffen "Betriebliche Kinderbetreuung"

Familienministerin Juliane Bogner-Strauß betonte in ihrem Impulsvortrag: „Eine familienfreundliche Personalpolitik stärkt die Motivation und Produktivität am Arbeitsplatz und führt zu einer Reduktion von Stress sowie Personalfluktuation. Zukunftsorientierte Unternehmen setzen daher auf mehr Familienfreundlichkeit im Unternehmen, unterstützen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Vereinbarkeitsfrage und schaffen sich dadurch einen zentralen Wettbewerbsvorteil. In Summe profitieren sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Gleichzeitig wird dadurch auch ein Bewusstseinswandel für mehr Familienfreundlichkeit in Österreich gefördert.“

Praxisbeispiele zeigen: Unternehmen & MitarbeiterInnen profitieren


Rund 30 Führungskräfte waren der Einladung gefolgt und tauschten sich während des Lunchs über das Zukunftsthema Familienfreundlichkeit und dessen Integration in die Unternehmenspolitik aus. Unter Moderation von Bettina Steinbrugger (CEO erdbeerwoche) berichtete der Geschäftsleitungsvorsitzende von LIDL Österreich, Christian Schug, in seinem Impulsstatement über laufende Initiativen der Vereinbarung von Berufs- und Privatleben für MitarbeiterInnen seines Unternehmens: „Wir bieten unseren MitarbeiterInnen Rahmenbedingungen für berufliche und private Zufriedenheit. Nur wer in seinem Privatleben mit Familie, Freunden oder Hobbys Ausgleich findet, hat auch die Energie, im Beruf sein Bestes zu geben. Davon sind wir überzeugt!“

Familienfreundlichkeit als Teil unternehmerischer Nachhaltigkeit


Für respACT – austrian business council for sustainable development ist Personalpolitik ein wichtiger Teil des unternehmerischen Nachhaltigkeitsmanagements. Durch Orientierung an Familienfreundlichkeit können wichtiges Fachpersonal und hochqualifizierte Arbeitskräfte gehalten und die Loyalität zum Unternehmen gestärkt werden. Zudem können durch flexiblere und dem Familienleben entgegenkommende Arbeitszeitmodelle vor allem die Karrierechancen von Frauen, die heutzutage nach wie vor die Hauptlast der Kinderbetreuung stemmen, gefördert werden. respACT-Präsidentin und CEO der SIMACEK Facility Management Group, Ursula Simacek, sprach sich in Ihrem Statement für die Implementierung von Vereinbarkeitsmaßnahmen aus: „Familienfreundlichkeit ist ein betriebswirtschaftlicher Faktor, denn verantwortungsvolles Wirtschaften führt zu deutlichen Wettbewerbsvorteilen, wie erhöhte Teammotivation und -bindung, Effizienzsteigerungen bei gleichzeitigen Kosteneinsparungen sowie einer verbesserten Reputation und Akzeptanz innerhalb der Gesellschaft.“



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