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Österreichische Blindenwohlfahrt gemGmbH

Statement der Geschäftsführung/des Vorstands:

Als einziges Wohn- und Pflegeheim für Blinde und schwerst Sehbeeinträchtigte nicht nur unseren Bewohnerinnen und Bewohnern ein familieres Umfeld. Es ist uns ebenso wichtige, das die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen eine Heimat finden, in der sie sich im Rahmen der betrieblichen Erfordernisse trotzdem individuell entfalten können.

Motivation als Partner das Netzwerk „Unternehmen für Familien” zu unterstützen:

Wir glauben, dass wir als Arbeitgeber attraktiv sind. Wir wissen auch, dass andere noch attraktiver sind, und wollen von diesen lernen und im Austausch unsere Programme und Vorgangsweisen präsentieren. Besonders den Austausch mit anderen Branchen wollen wir forcieren.

Das zeichnet Ihr Unternehmen aus:

Unsere Programme sind auf Grund der Unternehmensgröße sehr individuell auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zugeschnitten. zB plötzlich verwitwet (Unterstützung bei Amtswegen und Kinderbetreuung), Kinder besuchen Bewohner (insbesondere wenn es keine Enkel in der Familie gibt, ist dies sehr berührend), Dienstplangestaltung für Mütter und Ehepaare im Pflegebetrieb. Für Angehörige unserer Bewohner gestalten wir interaktive Angehörigenabende, bei denen spezielle Themen wie 'blind sein im Alltag', oder 'dement und blind' behandelt werden.

Welche Maßnahmen wurden gesetzt, die Ihr Unternehmen „familienfreundlich” gemacht haben?

Wir haben erst vor zwei Jahren begonnen, darauf einen Schwerpunkt zu legen. Dabei wurde herausgearbeitet, dass es für unsere Unternehmen mehrheitlich individuelle Lösungen geben muss.

Welche Vorteile haben sich für Ihr Unternehmen durch „Familienfreundlichkeit” ergeben?

Wir sehen noch keine messbaren Ergebniss in der Aussenbetrachtung. Intern können wir die Maßnahmen am sehr guten Betriebsklima messen und ableiten. (Hauptsächlich von Neueintritten, die nach einem Monat rückmelden, dass sie sich bei uns im Vergleich zu früheren Arbeitgebern deutlich wohler und wertgeschätzter fühlen.

Welche Herausforderungen haben sich im Zuge der „Familienfreundlichkeit” für Ihr Unternehmen ergeben?

One size does not fit all! Für unsere Unternehmensgröße und durch gesetzliche Vorgaben sowie Bewohnerbedürfnisse determinierte Rahmenbedingungen sind allgemeine Programme kaum umsetzbar. Und die große Frage die wir uns stellen ist, wie attraktieren wir dadurch neue Bewerber? Zählt ein höheres Gehalt mehr als Familienfreundlichkeit, wenn sich MitarbeiterInnen einen neuen Arbeitgeber suchen?

Ein Tipp, den man schnell im eigenen Unternehmen umsetzen kann:

Hören Sie den Mitarbeitern zu!

Daten und Fakten

Kontaktdaten sind nur für Premium Mitglieder ersichtlich.

Frauenanteil im Unternehmen: >75%
Anzahl der Beschäftigten: 38
Branche: Gesundheits- und Sozialwesen

Foto der Geschäftsführung
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