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Apotheke Kalsdorf ...die mit Herz

Statement der Geschäftsführung/des Vorstands:

Familienfreundlichkeit zu leben ist für viele Unternehmen ein Hindernis, aber letztendlich kommt es den Unternehmen selbst durch motivierte und loyale Mitarbeiterinnen nur selbst wieder zugute. Es lohnt sich, den Weg einzuschlagen, sich als familien- und frauenfreundliches Unternehmen hervorzuheben.
(Mag. pharm. Uli Walther, Eigentümerin der Apotheke Kalsdorf)

Motivation als Partner das Netzwerk „Unternehmen für Familien” zu unterstützen:

Verschiedene Modelle in verschiedensten Ländern dieser Welt zeigen, dass die Familienfreundlichkeit in Unternehmen letztendlich zum Wohl des Ganzen ist. Die Arbeitsmarktsituation drängt immer mehr Frauen von der Familie weg zu einer Arbeitsstelle hin und darunter leidet unser ganzes System. Die Pensionen, die Kaufkraft, die Gesundheit und die Psyche. Letztendlich ist es eine Abwärtsspirale. Dieser entgegenzuwirken ist für einzelne Unternehmen teilweise aus finanziellen Gründen schwer. Aber schon kleine Veränderungen können große Wirkung haben.

Das zeichnet Ihr Unternehmen aus:

Alle Angestellten/Mütter…
… können in einem, das an die private Situation angepasst ist, arbeiten
… werden nach denselben KVs entlohnt - es gibt keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen
… können nach der Karenzzeit in einem Dienstausmaß Ihrer Wahl in den Betrieb zurückkehren
… werden auf ihrem Weg in eine neue Selbständigkeit vom Betrieb bestmöglich unterstützt (Bildungskarenz, Ausbildungen...)
… steht ein umfangreiches externes und internes Fortbildungsangebot zur Verfügung (bei internen Schulungen geht weniger Freizeit verloren)
… sind glücklich hier und haben Spaß an der Arbeit

Welche Maßnahmen wurden gesetzt, die Ihr Unternehmen „familienfreundlich” gemacht haben?

Flexible Arbeitszeiten - werden in jährlichen Mitarbeitergesprächen den Lebensumständen angepasst. Ein sehr freundschaftliches, ja familiäres Verhältnis aller im Betrieb arbeitenden Menschen. Kinder dürfen jederzeit mitgebracht werden. In der Karenzzeit stehen sämtliche Fortbildungen auch für Muttis zur Verfügung. Interne Informationsweitergabe ist jederzeit erhältlich. Somit verlieren junge Muttis den Draht nicht. Eine Aspirantin arbeitet für 2 Jahre im 20 Stunden Dienstausmaß, da sie 2 Kinder hat und daher nicht voll arbeiten kann – das kommt relativ selten vor.

Welche Vorteile haben sich für Ihr Unternehmen durch „Familienfreundlichkeit” ergeben?

Ein zutiefst loyales, altersmäßig gut durchmischtes Team, das im höchsten Maße Teamgeist besitzt und Spaß an der Arbeit hat. Nach der Karenz haben Jungmuttis ein erweitertes know how im Bezug auf Kinder. Ältere Mitarbeiterinnen haben ein umfangreiches medizinisches Wissen. Alles kommt den Kunden zugute, die hervorragende Beratung erhalten. Kundenbindung durch das Angebot individuellen Medikationsmanagements. Ein verstärktes Vertrauensverhältnis zwischen Angestellten und Chefin sowie Kunden, die ein stabiles Team sehr schätzen. Der Babywiege Service mit Hebammenberatung bringt treue Kunden.

Welche Herausforderungen haben sich im Zuge der „Familienfreundlichkeit” für Ihr Unternehmen ergeben?

- die ursprüngliche Lockerung eines fixen Dienstplans
- die Erstellung eines für alle zugänglichen internen Informationssystems
- die Einführung interner Weiterbildungen, damit Mütter nicht zu lange bei Abendveranstaltungen statt bei den Familien sind
- drei Karenzen auf einen Schlag
das waren Herausforderungen. Vieles ergibt sich dann von selbst. Mit motivierten Mitarbeiterinnen läuft vieles einfacher und vieles wird an- und ausgesprochen.

Was bedeutet „Familienfreundlichkeit” für Ihr Unternehmen?

Nicht nur die Mitarbeiterinnen intern sondern auch die Kunden spüren unsere Ambition. Kinder sind hier gerne gesehen. Eine sichere Spielecke und eigens für die Apotheke hergestellte Weingummiherzen erfreuen jeden kleinen Besucher – und auch die restlichen Kunden. Unser großes Produktsortiment abgestimmt auf Kinder und Familie ist in vielen Lebenslagen hilfreich. Die wohl längste Apothekenrampe der Steiermark bietet eine große Erleichterung für Mütter, die Kinderwägen in die Apotheke schieben. Wir haben einen großen Kundenparkplatz mit eigenem Abstellplatz für Mütter mit Kinderwägen.

Ein Tipp, den man schnell im eigenen Unternehmen umsetzen kann:

Mitarbeitergespräche sind ein hilfreiches Mittel, um die individuellen beruflichen Bedürfnisse der einzelnen Angestellten zu erfahren. Der Kontakt zum Betrieb während der Karenzzeit und immer wieder Gespräche über den Wiedereinstieg erleichtern diesen ungemein. Wer die Karenzzeit seiner Angestellten als mehrmonatige oder mehrjährige Aus- und Weiterbildung ansieht, tut sich wesentlich leichter damit. Ehrliche Gespräche unterstützen die Vertrauensbasis zwischen Führung und Mitarbeitern. Gegenseitiger Respekt ist eine gesunde Basis für den richtigen Weg zur Familien- und Frauenfreundlichkeit.

Daten und Fakten

Kontaktdaten sind nur für Premium Mitglieder ersichtlich.

Frauenanteil im Unternehmen: >75%
Anzahl der Beschäftigten: 22
Branche: Gesundheits- und Sozialwesen

Foto der Geschäftsführung
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