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Haus St. Josef am Inn GmbH

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Statement der Geschäftsführung/des Vorstands:

„Das Leben begleiten und mehren“, seit über 140 Jahren ist dies ein Grundauftrag unseres Hauses. Dieses Leitmotiv soll nicht nur für unsere Bewohner gelten, die uns anvertraut sind, sondern auch für unser Fachpersonal. So ist unser Betrieb stets bemüht, den Menschen in den Mittelpunkt des Handelns zu stellen. Mit 145 Bewohner/innen und 123 Mitarbeiter/innen ist das Haus das größte private Senioren- und Pflegeheime Tirols. Unser Leitsystem im Handeln sowohl für Bewohner/innen als auch für unsere Mitarbeiter/innen ist unsere „4-Sterne-Philosophie“. (1) Pflege der Seele, (2) Pflege des Körpers, (3) Pflege der Gemeinschaft, (4) Pflege der Lebensräume.

Motivation als Partner das Netzwerk „Unternehmen für Familien” zu unterstützen:

Eine eine familienfreundliche und lebensphasenorientierte Personalpolitik sehr wichtig. Wir sehen das verliehene Qualitätssiegel des Landes „Familienfreundlicher Betrieb 2019“ nicht nur als ein Zertifizierungsverfahren, das den Status Quo der Familienfreundlichkeit erhebt, sondern es gilt auch als Anstoß zu weiteren Akzenten und Maßnahmen. Die Vernetzung untereinander mit dem Netzwerk „Unternehmen für Familien“ soll dazu ein weiterer Baustein sein.

Das zeichnet Ihr Unternehmen aus:

Das Haus St. Josef am Inn ist im Rahmen des Leitbildes bestrebt, sowohl für Bewohner als auch für Mitarbeiter/innen zukunftsweisende, kreative und innovative Wege zu gehen. Einige Ideen sind offenbar in einer solchen Weise gelungen, dass sie mit mehreren Innovationspreisen ausgezeichnet wurden. Einige Beispiele dafür sind: Teleios 2006 / 2008 / 2015: 1 Preis für Innovation, Qualität und Nachhaltigkeit in der österreichischen Altenpflege; Teleios 2015: 2 Preis Kategorie Mitarbeiter; „Die Haus St. Josef am Inn Academy“; Auszeichnung für das Konzept der Mitarbeiterfortbildung; Klasse Wäsche Betrieb 2013: 1 Preis für unser Wäschereikonzept; Wir sind Inklusiv 2016 / 2019: Unsere Lehr- und Lernwäscherei beschäftigt Menschen mit besonderen Bedürfnisse;

Welche Maßnahmen wurden gesetzt, die Ihr Unternehmen „familienfreundlich” gemacht haben?

In der Arbeitszeitgestaltung kann monatlich flexibel auf die familiäre Situation im Anstellungsausmaß eingegangen werden. In der Dienstplangestaltung wird von den jeweiligen Abteilungsleiter/innen versucht, auf die jeweilige familiäre Situation Rücksicht zu nehmen. Bei der Urlaubsplanung werden Ferien- und schulfreie Zeiten der Kinder berücksichtig. Wir haben eine Kooperation mit dem nahegelegenen Kindergarten und dem Kaiserhort. Hier steht unseren Mitarbeitern die privilegierte Aufnahme ihrer Kinder zur Verfügung. Es besteht zudem auch Möglichkeit der Väterkarenz. Diese noch stärker im Bewusstsein verankert werden. Das Angebot der Fortbildung während der Karenz und ein rascher Wiedereinstieg nach der Geburt des Kindes durch Elternteilzeit ermöglicht den Mitarbeiter/innen, sich ein hohes Maß an Fachkompetenz zu erhalten. Bei der Pflege von Angehörigen können die Mitarbeiter/innen jeweils monatlich der Situation angepasst mit dem Anstellungsausmaß variieren. Zudem wird auch hier in der Dienstplangestaltung Rücksicht genommen. Durch Knowhow, die Bereitstellung von Pflegematerialien, wie zum Beispiel Rollstühlen oder Rollatoren, und durch die Möglichkeit eines Kurz- oder Langzeitpflegeplatzes in der Betreuungseinrichtung erfahren pflegende Mitarbeiter eine weitere Unterstützung.

Welche Vorteile haben sich für Ihr Unternehmen durch „Familienfreundlichkeit” ergeben?

Wenn unser Fachpersonal erfährt, dass ihre familiäre Situation wahrgenommen und darauf individuell reagiert wird, wirkt sich dies positiv auf die Motivation und die Zufriedenheit aus. Zudem ist es in Zeiten akutem Mangel an Fachkräften im Bereich der Pflege für unseren Betrieb unerlässlich Mitarbeiter/innen durch familienfreundliche Maßnahmen in unserem Unternehmen zu halten.

Welche Herausforderungen haben sich im Zuge der „Familienfreundlichkeit” für Ihr Unternehmen ergeben?

Die größte Herausforderung besteht in der nötigen Flexibilität in der Dienstplangestaltung. Wenn durch Krankheit der Kinder und die daraus resultierende Pflege Mitarbeiter/innen kurzfristig ausfallen, bedeutet dies, dass die Kolleg/innen diesen Ausfall in der Arbeit auffangen müssen. In der Priorität bei der Urlaubsplanung bei Mitarbeiter/innen mit Familien kann es auch immer wieder zu Spannungen führen. Hier gilt dies auch immer wieder im Team zu kommunizieren und darzulegen.

Was bedeutet „Familienfreundlichkeit” für Ihr Unternehmen?

Zunächst wollen wir den Wert der Familie sehen. Ein familienfreundliches Betriebsklima, das den Wert der Familien sowie die Bedeutung von Familienaufgaben anerkennt, das Müttern, Vätern und Pflegenden erlaubt, ihre Bedürfnisse im Betrieb zu artikulieren, bildet die Grundlage unserer gesamten Maßnahmen.

Ein Tipp, den man schnell im eigenen Unternehmen umsetzen kann:

Alle Bereichsleiter sind angehalten steht aufmerksam und offen in der Kommunikation zu sein, um auch die familiäre Situation der Mitarbeiter/innen im Blick zu haben um etwaige Bedürfnisse und vielleicht auch Brennpunkte zu erkennen und darauf bestmöglich auch eingehen zu können. Es tut machen Mitarbeiter/innen gut, wenn sie auch Dinge im Bereich ihrer Familie artikulieren können.

Daten und Fakten

Kontaktdaten sind nur für Premium Mitglieder ersichtlich.

Frauenanteil im Unternehmen: >75%
Anzahl der Beschäftigten: 124
Branche: Gesundheits- und Sozialwesen

Geschäftsführer Dr. Christian Juranek

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