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KHM-Museumsverband

Statement der Geschäftsführung/des Vorstands:

Beruf und Familie müssen im KHM-Museumsverband vereinbar sein. Als berufstätige Mutter dreier Söhne ist es mir wichtig, dass unsere Mitarbeiter_innen, die auch Eltern sind, gute Lösungen für den Arbeitsalltag vorfinden. Die Regelungen müssen dabei so flexibel sein, dass die Mitarbeiter_innen ihre Verpflichtungen als Eltern erfüllen können, ohne ein schlechtes Gewissen gegenüber dem Arbeitgeber oder gegenüber ihren Kindern zu haben. Auch bei der Pflege von Angehörigen bemühen wir uns um maßgeschneiderte Vereinbarungen für die jeweiligen Gegebenheiten. (Dr. Sabine HAAG, Generaldirektorin)

Motivation als Partner das Netzwerk „Unternehmen für Familien” zu unterstützen:

Der KHM-Museumsverband unterstützt das Netzwerk „Unternehmen für Familien“, weil Beruf und Familie die zwei wichtigsten Lebensbereiche für unsere Mitarbeiter/innen sind. Nur wenn wir diese zwei Seiten gut vereinbaren können, werden wir Folgendes erreichen: Aufrechterhaltung des hohen Engagements der Mitarbeiter/innen für unsere Sammlungen und Ausstellungen, Erreichung der hoch gesteckten Ziele des KHM-Museumsverbands, gutes Arbeitsklima.

Das zeichnet Ihr Unternehmen aus:

- Flexible Arbeitszeitmodelle (Gleitzeit, Home Office) - Viertagewoche beim Dienst im Ausstellungsbereich (Kassa, Shop, Aufsicht) - Karenzmanagement - Bezahlter Papamonat - Kinderbetreuung an schulfreien Tagen (Dienstag nach Ostern und Pfingsten, 15.11.)

Welche Maßnahmen wurden gesetzt, die Ihr Unternehmen „familienfreundlich” gemacht haben?

2015 wurde die Gleitzeit neu geregelt. Dabei wurde die Rahmenarbeitszeit mit 06-22 Uhr festgelegt und die Kernzeit auf wenige Personen, die die Erreichbarkeit der Abteilungen gewährleisten, reduziert. V.a. für die Mitarbeiter/innen im Ausstellungsbetrieb wurde für bestimmte schul- und hortfreie Tage eine Kinderbetreuung eingerichtet. Zur Kinderbetreuung kann Home Office in Anspruch genommen werden und im Notfall können die Kinder in die Arbeit mitgenommen werden. Die Personalabteilung hat die Anweisung, für Pflegefälle mit den Mitarbeiter/innen passende Lösungen auszuarbeiten.

Welche Vorteile haben sich für Ihr Unternehmen durch „Familienfreundlichkeit” ergeben?

Das Entgegenkommen von Arbeitgeberseite hat die Motivation der betroffenen Mitarbeiter/innen deutlich gestärkt und deren Engagement erhöht. Insgesamt bewirken die Änderungen ein deutlich besseres Arbeitsklima als davor herrschte. Der KHM-Museumsverband wurde für Bewerber/innen attraktiver.

Welche Herausforderungen haben sich im Zuge der „Familienfreundlichkeit” für Ihr Unternehmen ergeben?

Herausforderungen haben sich vor allem für die Führungskräfte ergeben. Im Gegensatz zu den früheren strikteren Regelungen sind sie gefordert, im Gespräch mit den Betroffenen intensiv bei der Entwicklung von Lösungen mitzuwirken. Daher wurden die Änderungen auch mit einem Führungskräftetraining begleitet.

Was bedeutet „Familienfreundlichkeit” für Ihr Unternehmen?

Ein zentraler Punkt bei unseren Museumsaktivitäten ist „Gastfreundschaft“. Das Besuchserlebnis ist sehr davon abhängig, dass die Besucher/innen sich bei uns ernst genommen und rundum wohl fühlen. Im Arbeitsverhältnis werden Leistung und Loyalität von den Mitarbeiter/innen gefordert, die Gegenleistung sind gute Arbeitsbedingungen. Der Gastfreundschaft gegenüber unseren Besucher_innen entsprechen im Arbeitsverhältnis die Förderung der Mitarbeiter/innen, das Arbeitsklima und die Familienfreundlichkeit bei den Arbeitsbedingungen. Nur wenn hier alles stimmt, gelingt auch die Gastfreundschaft.

Ein Tipp, den man schnell im eigenen Unternehmen umsetzen kann:

Unmittelbar vor der Umsetzung steht die Pflegebox: In dringlichen Pflegefällen von Angehörigen außerhalb des eigenen Haushalts wird jede Mitarbeiterin, jeder Mitarbeiter künftig die Möglichkeit haben, max. 2 Pflegetage pro Jahr in Anspruch zu nehmen. Die Pflege/Betreuung wird ohne vorheriges Genehmigungsverfahren ermöglicht, bis eine anderweitige Lösung gefunden wird.

Daten und Fakten

Kontaktdaten sind nur für Premium Mitglieder ersichtlich.

Frauenanteil im Unternehmen: 50-75%
Anzahl der Beschäftigten: 42
Branche: Sonstiges

Foto der Geschäftsführung
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