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Rosenbauer International AG

Statement der Geschäftsführung/des Vorstands:

Es sieht immer noch so aus, als müssten sich vor allem Mitarbeiterinnen zwischen Karriere und Elternschaft entscheiden. Um dieser Zielgruppe jedoch berufliche Entwicklungsmöglichkeiten bieten zu können, gilt es Wege zu finden, die eine Vereinbarkeit von Familie & Beruf lebbar machen. Als oberösterreichisches Traditions- und Familienunternehmen ist es uns ein besonderes Bedürfnis, diese Entwicklung mitzutragen und gezielt Maßnahmen zur Verbesserung familienfreundlicher Arbeitsbedingungen zu setzen. (Dr. Dieter Siegel, Vorstandsvorsitzender der Rosenbauer International AG)

Motivation als Partner das Netzwerk „Unternehmen für Familien” zu unterstützen:

Als Arbeitgeber hat Rosenbauer nicht nur gegenüber ArbeitnehmerInnen eine Verantwortung wahrzunehmen sondern auch gegenüber der Gesellschaft. Vor allem in Hinblick auf den demographischen Wandel erachten wir Familienfreundlichkeit als zentralen Aspekt und Standortfaktor. Umso wichtiger ist es, Maßnahmen voranzutreiben, die einen Beitrag zu einer familienfreundlicheren Ausgestaltung der Unternehmenslandschaft leisten. Durch den Austausch von Best-Practice-Beispielen ist es möglich, von den Erfahrungen anderer Unternehmen zu profitieren und gleichzeitig die eigenen Erfahrungswerte einzubringen.

Das zeichnet Ihr Unternehmen aus:

- Entwicklung und Umsetzung eines ganzheitlichen Konzeptes zur überbetrieblichen Kinderbetreuung (Inbetriebnahme einer überbetrieblichen, ganzjährig geöffneten Krabbelstube im September 2015)
- Neubau der Kinderbetreuungsstätte „Villa RoSiPez“ für über 1 Mio. Euro
- Individuelle Rückkehr- und Teilzeitvereinbarungen über die gesetzlichen Ansprüche hinaus
- Österreichweit kurzer Freitagnachmittag
- Weiterer Ausbau des Kinderbetreuungsangebots geplant
- Veranstaltung von Familiennachmittagen
- Verteilung von Kindergutscheinen zu Weihnachten an MitarbeiterInnen und Karenzierte

Welche Maßnahmen wurden gesetzt, die Ihr Unternehmen „familienfreundlich” gemacht haben?

Seit jeher versucht das Unternehmen, den Bedürfnissen seiner MitarbeiterInnen bestmöglich gerecht zu werden. Beispiele sind etwa die Förderung von Väter-Karenzen oder die Vielzahl individueller Teilzeitvereinbarungen und Gleitzeitmodelle, welche es Eltern ermöglicht, neben ihrer beruflichen Tätigkeit auch ihren familiären Verpflichtungen nachzukommen. Weiters steht den MitarbeiterInnen von Rosenbauer seit September 2015 am Standort Leonding eine eigene Krabbelstube für die Betreuung ihrer ein- bis dreijährigen Kinder zur Verfügung.

Welche Vorteile haben sich für Ihr Unternehmen durch „Familienfreundlichkeit” ergeben?

Die Wahrnehmung als familienfreundliches Unternehmen kann die Attraktivität als ArbeitgeberIn verbessern und in bewerberseitigen Entscheidungssituationen teilweise einen konkreten Wettbewerbsvorteil darstellen. Dies resultiert nicht zuletzt aus einem steigenden Anspruch der ArbeitnehmerInnen an eine verwirklichbare Work-Life-Balance. Das bedarfsorientierte Kinderbetreuungsangebot vereinfacht die Rückkehr aus der Karenz und erlaubt es MitarbeiterInnen, Karenzzeiten zu reduzieren. Die Verfügbarkeit von bestehendem Know-how sowie die Integration von RückkehrerInnen kann dadurch verbessert werden

Welche Herausforderungen haben sich im Zuge der „Familienfreundlichkeit” für Ihr Unternehmen ergeben?

Das Handling (administrativ & organisatorisch) der verschiedenen Arbeitszeitmodelle ist eine zentrale Herausforderung für Unternehmen. Darüber hinaus ist bspw. die Errichtung und Inbetriebnahme einer Krabbelstube neben einem beträchtlichen finanziellen Aufwand mit zahlreichen gesetzlichen Rahmenbedingungen und Auflagen verbunden, die ohne kompetente Beratung durch erfahrene ExpertInnen einen Hemmschuh in der Umsetzung darstellen können.

Was bedeutet „Familienfreundlichkeit” für Ihr Unternehmen?

Familienfreundlichkeit bedeutet für Rosenbauer, MitarbeiterInnen in Hinblick auf ihre familiäre Situation und die damit verbundenen Erfordernisse zu unterstützen. Ziel ist es die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienleben zu ermöglichen, bestehende Doppelbelastungen von Müttern und Vätern zu reduzieren und dadurch auch positiv auf die Gesundheit der MitarbeiterInnen einzuwirken.

Ein Tipp, den man schnell im eigenen Unternehmen umsetzen kann:

Schnell umzusetzen sind insbesondere finanzielle Benefits (z.B. Kindergutscheine) sowie individuelle Arbeitszeitvereinbarungen, welche die Wertschätzung gegenüber den MitarbeiterInnen und deren Familien ausdrücken. Aus Gründen der Nachhaltigkeit sollten jedoch auch Prozesse auf den Faktor Familienfreundlichkeit hin adaptiert und unternehmensinterne, nicht monetäre Angebote geschaffen und/oder ausgebaut werden (Arbeitszeitmodelle, Betreuungsmöglichkeiten, etc.).

Daten und Fakten

Kontaktdaten sind nur für Premium Mitglieder ersichtlich.

Frauenanteil im Unternehmen: <25%
Anzahl der Beschäftigten: 1403
Branche: Industrie

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