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Studienbeihilfenbehörde

Statement der Geschäftsführung/des Vorstands:

Engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigen oftmals auch ein besonderes Engagement in der Familie. Bei der Erziehung ihrer Kinder, der Zeit mit ihren Enkelkindern und der Unterstützung ihrer pflegebedürftigen Eltern. Dies bedeutet oft auch eine Mehrfachbelastung, die zu Überforderung führen kann. Um die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewährleisten und ihr Engagement im Arbeitsleben aufrecht zu halten, müssen wir die Vereinbarkeit mit dem Familienleben ermöglichen. Dies können wir etwa durch flexible Arbeitszeiten erreichen. (HR Dr. Alexander Egger, Leitung)

Motivation als Partner das Netzwerk „Unternehmen für Familien” zu unterstützen:

Obwohl Familienfreundlichkeit in der Studienbeihilfenbehörde bereits eine lange Tradition hat, sehen wir hier noch viel Weiterentwicklungspotenzial. Durch das Netzwerk 'Unternehmen für Familien' hoffen wir, durch die Beispiele und Maßnahmen der anderen Unternehmen und Gemeinden neue Ideen für die eigene Behörde zu erhalten und vielleicht auch die eine oder andere Anregung für die Netzwerk-PartnerInnen bieten zu können.

Das zeichnet Ihr Unternehmen aus:

- Jahresarbeitszeitmodell, Gleitzeit, Blocken der Wochenarbeitszeit auf weniger als fünf Tage pro Woche
- Möglichkeit der Teilbeschäftigung auch in Führungspositionen
- Umfangreiches Schulungsangebot für alle MitarbeiterInnen, gleichgültig ob voll- oder teilzeitbeschäftigt
- gezielte Karriereplanung auch für teilbeschäftigte MitarbeiterInnen
- Arbeiten von zu Hause
- Sitzungen und Arbeitsgruppen finden nie zu Randzeiten statt

Welche Maßnahmen wurden gesetzt, die Ihr Unternehmen „familienfreundlich” gemacht haben?

Die Themen Väterkarenz und Elternteilzeit werden gegenüber werdenden Vätern aktiv angesprochen. Durch ein PatInnen-System, Einladung zu Betriebsausflügen und internen Feiern sowie Rückkehrgespräch und dem Beistellen einer/eines MentorIn während der ersten Monaten der Wiederkehr, wird der Kontakt zu den karenzierten MitarbeiterInnen aufrecht gehalten und die Wiedereingliederung bestmöglich gefördert. Bei Betreuungs-Engpässen können Kinder mit ins Büro genommen werden, was vor allem in den Ferien tageweise sehr gerne genützt wird.

Welche Vorteile haben sich für Ihr Unternehmen durch „Familienfreundlichkeit” ergeben?

'Familienfreundlichkeit' ist vor allem in den letzten Jahren für uns zu einem wichtigen Instrument der MitarbeiterInnen-Bindung geworden. Durch die Mobilität innerhalb des Bundes haben unsere MitarbeiterInnen viele Möglichkeiten, sich zu verändern und in anderen Ressorts finanziell 'attraktivere' Arbeitsplätze zu bekommen. Obwohl wir als nachgeordnete Dienststelle nicht die 'großen Karrieren' bieten können, ist die Familienfreundlichkeit unserer Behörde für viele unserer erfahrenen, gut geschulten MitarbeiterInnen ein wichtiger Grund uns weiterhin treu zu bleiben.

Welche Herausforderungen haben sich im Zuge der „Familienfreundlichkeit” für Ihr Unternehmen ergeben?

Es ist wichtig, die Führungskräfte immer wieder für das Thema zu sensibilisieren und auf die Vorteile von 'Familienfreundlichkeit' für die Behörde (engagierte MitarbeiterInnen, frühere Rückkehr aus der Karenz, weniger Personalabgänge, etc.) hinzuweisen, damit sich nicht wieder 'alte' Denkmuster einschleichen.

Was bedeutet „Familienfreundlichkeit” für Ihr Unternehmen?

'Familienfreundlichkeit' bedeutet für uns, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit zu bieten, sowohl ein erfülltes Arbeits- als auch Familienleben zu führen und nicht auf das eine zu Gunsten des anderen verzichten zu müssen.

Ein Tipp, den man schnell im eigenen Unternehmen umsetzen kann:

Das Kontakthalten mit den MitarbeiterInnen während der Karenz ist durch ein PatInnen-System und das Einladen zu Betriebsausflügen, Feiern, etc. durch die/den Linienvorgesetzten gut und einfach möglich und verkürzt nach unserer Erfahrung die Phase der Wiedereingliederung und Nachschulung nach der Wiederkehr.

Daten und Fakten

Kontaktdaten sind nur für Premium Mitglieder ersichtlich.

Frauenanteil im Unternehmen: >75%
Anzahl der Beschäftigten: 121
Branche: Öffentlicher Dienst

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