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Die Papawoche für mehr Familienzeit

EDUSCHO (Austria) GmbH

Die Papawoche bei Tchibo ist eine freiwillige, bezahlte Freistellung von fünf Arbeitstagen für frischgebackene Väter, die innerhalb der ersten Wochen nach der Geburt in Anspruch genommen werden kann. Anders als der gesetzliche Papamonat belastet diese Maßnahme nicht das Urlaubskontingent und ermöglicht Vätern, ihre Partnerin intensiv zu unterstützen und eine starke Bindung zum Neugeborenen aufzubauen.

Ausgangslage

Als zertifiziertes Unternehmen mit dem Gütesiegel „berufundfamilie" wollte Tchibo frischgebackene Väter von Beginn an in ihrer aktiven Vaterrolle unterstützen. Die Papawoche ermöglicht es Vätern, die ersten Tage mit ihrem Neugeborenen intensiv zu erleben und ihre Partnerin zu entlasten. Indem die Freistellung zusätzlich zum gesetzlichen Anspruch gewährt wird und das Urlaubskontingent nicht belastet, sendet Tchibo ein klares Signal: Aktive Vaterschaft ist wertvoll und wird gezielt gefördert.

Erfolg

Die Papawoche wurde von den Mitarbeitern mit großer Begeisterung angenommen. Andreas Schindler, der erste Tchibo Kollege, der die Papawoche nutzte, beschreibt die Wirkung eindringlich: „Eine super Unterstützung gerade am Anfang, die uns als Familie richtig eng zusammengeschweißt hat und mehr Raum gab, die Herausforderungen der ersten Tage gemeinsam zu meistern." Für das Unternehmen ist die Maßnahme ein konkreter Ausdruck gelebter Familienfreundlichkeit und stärkt die Mitarbeiter*innenbindung. Die frühzeitige und klare Kommunikation sowie die unkomplizierte, flexible Umsetzung zeigen, wie gut die Papawoche in die Unternehmenskultur integriert ist.

Erkenntnisse

Die wichtigste Erkenntnis aus der Umsetzung der Papawoche: Einfachheit und Flexibilität sind entscheidend für den Erfolg. Unternehmen, die eine ähnliche Maßnahme planen, sollten auf folgende Punkte achten: Frühzeitige und klare Kommunikation: Informieren Sie alle Mitarbeiter*innen und Führungskräfte rechtzeitig über das neue Angebot. Unkomplizierte Prozesse: Gestalten Sie die Inanspruchnahme so einfach wie möglich. Ein direkter, flexibler Abstimmungsprozess zwischen Mitarbeiter und Vorgesetztem hat sich bewährt.