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Karl-Franzens-Universität Graz

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Statement der Geschäftsführung/des Vorstands:

„Familienfreundlichkeit ist ein zentrales Element der Personal- und Gleichstellungspolitik der Karl-Franzens-Universität Graz. Wer beruflich Top-Leistungen erbringen möchte, muss privat entlastet werden. Daher sehe ich es als eine wichtige Aufgabe der Uni Graz, ihre Angehörigen bei der Vereinbarung von Beruf und familiären Verantwortungen bestmöglich zu unterstützen. Dazu gehören vor allem Angebote rund um die Kinderbetreuung und die Pflege Angehöriger.“ (Univ.-Prof. Dr. phil. Christa Neuper, Rektorin der Karl-Franzens-Universität Graz)

Motivation als Partner das Netzwerk „Unternehmen für Familien” zu unterstützen:

Ein entscheidender Faktor in der vielschichtigen Thematik der Familienfreundlichkeit ist die Vernetzung: universitätsintern findet regelmäßig Austausch mit beteiligten Einrichtungen statt. Darüber hinaus ist es aber auch unverzichtbar, von Best-practice-Beispielen anderer PartnerInnen am Standort zu lernen, eigene Erfahrungen weiterzugeben, Ressourcen gemeinsam zu nutzen und den überregionalen Austausch zu pflegen. Aus diesem Grund freut sich die Universität Graz, das Netzwerk als Partnerin der Initiative „Unternehmen für Familien“ erweitern zu können.

Das zeichnet Ihr Unternehmen aus:

-Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger über das gesetzlich vorgesehene Ausmaß hinaus durch Betriebsvereinbarung Sonderurlaube/Dienstverhinderungen.
-Ermöglichung eines Frühkarenzurlaubs für alle Mitarbeiter durch Betriebsvereinbarung "Papamonat".
-Flexible Arbeitszeitregelungen wie Gleitzeit, Teilzeit, befristete Stundenreduktionen.
-Projekt "Work-Life-Balance in der Wissenschaft": Bedarfserhebung, Maßnahmenplanung.
-Projekt "Focus You": Supportangebote für alle gut zugänglich machen.
-Individuelle Beratung und Service für Familien, Dual Career Couples, ...
-Kinderbetreuungseinrichtungen

Welche Maßnahmen wurden gesetzt, die Ihr Unternehmen „familienfreundlich” gemacht haben?

2004 wurde eine Kinderbetreuungsanlaufstelle eingerichtet, die MitarbeiterInnen und Studierenden entsprechende Angebote vermittelt. Das Projekt unikid ist seitdem kontinuierlich gewachsen: 2010 erfolgte die Erweiterung um den Pflegebereich. Seit vier Jahren steht nun unikid & unicare als universitäre Anlaufstelle für Vereinbarkeitsfragen allen Studierenden und MitarbeiterInnen mit konkreter Hilfestellung zur Seite. Wichtige Tipps sowie Informations- und Erfahrungsaustausch helfen, die bestmögliche Lösung für die jeweilige persönliche Situation zu finden.

Welche Vorteile haben sich für Ihr Unternehmen durch „Familienfreundlichkeit” ergeben?

Familienfreundliche Maßnahmen machen die Universität Graz als Arbeitgeberin besonders attraktiv und ziehen damit auch viele hoch qualifizierte ArbeitnehmerInnen an, in Wissenschaft und Forschung ebenso wie in der Administration. Aufgrund ihrer Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf wurde die Uni Graz bereits mehrmals ausgezeichnet, was einen zusätzlichen Image-Gewinn bedeutete sowie ihre Vorbildfunktion und gesellschaftliche Verantwortung unterstrich.

Welche Herausforderungen haben sich im Zuge der „Familienfreundlichkeit” für Ihr Unternehmen ergeben?

Familienfreundlichkeit stellt für die Karl-Franzens-Universität Graz mit ihren knapp 32.000 Studierenden und 4.100 MitarbeiterInnen eine besondere Herausforderung dar. Ein so umfangreiches Service-Portfolio wie jenes der Universität Graz anzubieten, erfordert gute interne Kommunikation und Schnittstellen. Initiativen können immer wieder auch Kritik ernten. Diese Herausforderung zu bewältigen, kann nur heißen, erfolgreiche Maßnahmen beizubehalten, Kritik anzunehmen, bestehende Angebote zu verbessern und auszubauen.

Was bedeutet „Familienfreundlichkeit” für Ihr Unternehmen?

Familienfreundlichkeit bedeutet für die Universität Graz, MitarbeiterInnen und Studierende in ihrer Gesamtheit wahrzunehmen - auch mit ihren familiären Bindungen in allen Lebensphasen. Sorgepflichten können sich plötzlich ergeben, sich langsam entwickeln, geplant oder ungeplant ins Leben treten. Für unterschiedliche Lebensentwürfe Möglichkeiten der Unterstützung und Entlastung anzubieten - durch konkrete Services, Information, Enttabuisierung und eine wertschätzende Haltung - ist nicht nur für Familienfreundlichkeit, sondern insgesamt für die mitarbeiterInnenorientierte Führung zentral.

Ein Tipp, den man schnell im eigenen Unternehmen umsetzen kann:

Ein erster Schritt kann sein, eine Person aus dem Unternehmen zu beauftragen, interne Bedarfe zu erheben. Folgende Fragen sollten daraufhin geklärt werden: Welche regionalen Angebote bestehen, um die genannten Bedarfe abzudecken? Welche internen Serviceleistungen können angeboten werden? Welche Quickwins lassen sich erzielen? Zentral sind auch Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung: die Thematik an sich zum Thema zu machen, ins Gespräch zu bringen und zu beginnen, Maßnahmen zu skizzieren.

Daten und Fakten

Kontaktdaten sind nur für Premium Mitglieder ersichtlich.

Frauenanteil im Unternehmen: 50-75%
Anzahl der Beschäftigten: 4334
Branche: Sonstiges

Foto der Geschäftsführung

v.l.n.r.: Ao.Univ.-Prof. Dr. Martin Polaschek (Vizerektor), Dr. Peter Riedler (Vizerektor), Univ.-Prof. Dr. Christa Neuper (Rektorin), Ao.Univ.-Prof. Dr. Renate Dworczak (Vizerektorin), Univ.-Prof. Dr. Peter Scherrer (Vizerektor)

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Best Practice Beispiele

Wie dieser Partner die familienfreundlichen Maßnahmen in der Praxis umgesetzt hat, sehen Sie hier.

Unikid-Unicare Austria - Väterkarenz aus der Abseitsrolle – Kabarett. Karriere. Karenzmodelle.

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Mit einem Kurzfilm der KabarettistInnen Kaufmann & Herberstein geht das Netzwerk augenzwinkernd neue Wege.

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