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Herz-Jesu Krankenhaus GmbH

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Statement der Geschäftsführung/des Vorstands:

„Während unserer Zusammenarbeit begleiten wir unsere Mitarbeiter/innen durch verschiedene Phasen im beruflichen Alltag und damit auch durch unterschiedliche Lebenssituationen: Begonnen bei der Lehrzeit bis zur Pension und manchmal sogar darüber hinaus. Die Familie spielt durch alle Phasen eine hohe und besondere Rolle. Wir möchten unsere Mitarbeiter/innen und ihr Potential fördern und sie dadurch langfristig im Unternehmen halten. Unsere Mitarbeiter/innen sollen sorgenlos und mit Freude arbeiten. Das sollen auch unsere Patientinnen und Patienten spüren.“ (Mag. David Pötz, MSc, Geschäftsführer)

Motivation als Partner das Netzwerk „Unternehmen für Familien” zu unterstützen:

Als Partner im Netzwerk „Unternehmen für Familien“ möchten wir einen aktiven Beitrag für mehr Familienfreundlichkeit leisten, sowie Vorbild und Ansporn für andere sein. Wir möchten die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit anderen familienfreundlichen Unternehmen nutzen und uns so stetig weiterentwickeln. Mit der Teilnahme am Audit „Beruf & Familie“ möchten wir ein sichtbares Zeichen nach Außen setzen und so auch potentielle Bewerber/innen und Mitarbeiter/innen ansprechen.

Das zeichnet Ihr Unternehmen aus:

- Flexible Dienstzeitmodelle und Teilzeitformen
- Rückkehrgespräche und Möglichkeiten zum gleitenden Wiedereinstieg
- Berücksichtigung der familiären Verhältnisse bei der Urlaubsplanung
- Kindergarten, Hort und Ferienwochenbetreuung für Kinder von Mitarbeiter/innen
- Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung können mit der Familie in Anspruch genommen werden
- Baby-Brunch (Karenziertenfrühstück)
- Div. Veranstaltungen für Mitarbeiter/innen und ihre Familien

Geplant:
- Audit berufundfamilie
- Verstärkte Sensibilisierung der Führungskräfte

Welche Maßnahmen wurden gesetzt, die Ihr Unternehmen „familienfreundlich” gemacht haben?

Mit flexiblen Dienstzeitmodellen, Teilzeitformen und Home-Office-Möglichkeiten gehen wir soweit möglich auf die persönlichen Bedürfnisse unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Noch während der Karenz führen wir Rückkehrgespräche, laden regelmäßig zum Baby-Brunch (Karenziertenfrühstück) und ermöglichen bei Bedarf einen gleitenden Wiedereinstieg. Bei der Urlaubsplanung nehmen wir auf die familiären Verhältnisse Rücksicht. In Kooperationen bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedene Kinderbetreuungsmöglichkeiten an.

Welche Vorteile haben sich für Ihr Unternehmen durch „Familienfreundlichkeit” ergeben?

Zufriedene Mitarbeiter/innen, die ihre familiären Aufgaben gut vereinbaren können, kommen gerne und mit Freude zur Arbeit. Durch die Mitarbeiterzufriedenheit steigt die Behandlungsqualität für unsere Patientinnen und Patienten. Auch der Umgang unter den Kolleginnen und Kollegen sowie das Mittragen von Weiterentwicklungen und Veränderungen im Haus profitieren von einer funktionierenden Work-Life-Balance.

Welche Herausforderungen haben sich im Zuge der „Familienfreundlichkeit” für Ihr Unternehmen ergeben?

Gerade im ärztlichen und pflegerischen Bereich, aber auch in der Verwaltung sind gut ausgebildete Fachkräfte Mangelware. Nicht zuletzt aus diesem Grund bemühen wir uns um bestmögliche Unterstützung unserer Mitarbeiter/innen im sehr fordernden Krankenhausalltag. Um diese Mitarbeiter/innen rekrutieren zu können, müssen wir ihnen ein „Mehr“ am Arbeitsplatz bieten. Durch die Beschäftigung dieser Professionen gibt es aber auch einige Einschränkungen bei der Auswahl von flexiblen Arbeitszeiten und Einsatzorten.

Was bedeutet „Familienfreundlichkeit” für Ihr Unternehmen?

Während unserer Zusammenarbeit begleiten wir unsere Mitarbeiter/innen durch verschiedene Phasen im beruflichen Alltag und damit auch durch unterschiedliche Lebenssituationen. Die Familie spielt durch alle Phasen eine hohe und besondere Rolle. Wir unterstützen Mitarbeiter/innen aller Berufsgruppen, um ihnen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern. Wir möchten unsere Mitarbeiter/innen und ihr Potential fördern und sie dadurch langfristig im Unternehmen halten. Unsere Mitarbeiter/innen sollen sorgenlos und mit Freude arbeiten.

Ein Tipp, den man schnell im eigenen Unternehmen umsetzen kann:

Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, im Rahmen einer freien Dienstplanung ihre Einsatzzeiten selbst vorab zu planen! Meist braucht es nur wenige Regeln (z.B. Anzahl der benötigten Personen pro Dienst/Zeit, Einhaltung gesetzlicher Höchstarbeitsgrenzen), damit diese Flexibilität funktioniert. Ihre Mitarbeiter/innen haben in der Gruppe ein sehr gutes Gefühl für Gerechtigkeit und können somit auch bei einem 24-Stunden-Betrieb, wie es in einem Krankenhaus in vielen Bereichen notwendig ist, Beruf und Familie besser in Einklang bringen.

Daten und Fakten

Kontaktdaten sind nur für Premium Mitglieder ersichtlich.

Frauenanteil im Unternehmen: 50-75%
Anzahl der Beschäftigten: 425
Branche: Gesundheits- und Sozialwesen

Foto der Geschäftsführung

v.l.n.r.: Mag. Andreas Walsich, MIM (kaufmännischer Direktor), DGKS Brigitte Lagler, MSc (Pflegedirektorin), Prim. Dr. Manfred Greher, MBA (Ärztlicher Direktor), Mag. David Pötz, MSc (Geschäftsführer)

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