In Österreich übernehmen knapp eine Million Menschen regelmäßig Pflegeaufgaben für Angehörige, viele davon zusätzlich zu ihrer Erwerbstätigkeit – rund ein Drittel der Pflegenden ist berufstätig. Damit ist die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf eine zentrale Herausforderung für Unternehmen. Pflegende Mitarbeitende sind häufig zeitlich eingeschränkt, stark belastet und ohne Unterstützung gefährdet, auszufallen oder zu kündigen; zudem entstehen Pflegeverpflichtungen oft unerwartet. Dennoch wird das Thema am Arbeitsplatz noch zu wenig angesprochen.
Doch Unterstützung zahlt sich aus: Wer pflegende Beschäftigte entlastet, stärkt ihre Loyalität und Leistungsfähigkeit, reduziert Ausfälle und positioniert sich als sozial verantwortungsvoller Arbeitgeber. Eine pflegesensible Personalpolitik ist daher menschlich wie wirtschaftlich sinnvoll.
Hier finden Sie zum jeweiligen Thema eine Reihe an Möglichkeiten und passenden Maßnahmen, die Ihnen dabei helfen können, Ihr Arbeitsumfeld noch familienfreundlicher zu gestalten. Lassen Sie sich inspirieren.
Arbeitgeber können gezielt gesundheitsfördernde Maßnahmen anbieten, um pflegenden Beschäftigten, niederschwellige Möglichkeiten zur Entlastung und für ihr Wohlbefinden anzubieten.
WeiterlesenSpezielle Schulungen und Trainings zum Thema Vereinbarkeit von Pflege und Beruf für Führungskräfte sorgen auf verschiedenen Ebenen für Verständnis.
WeiterlesenPflegefälle treten häufig unerwartet ein und lassen sich meist nicht planen. Zudem sind viele Betroffenene unvorbereitet, weil sie sich mit dem Thema nie auseinander gesetzt haben.
WeiterlesenViele Beschäftigte kennen die betrieblichen Unterstützungsangebote zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf nicht. Daher sind regelmäßige und zielgerichtete Information entscheidend, um die Angebote bekannt zu machen und die Hemmschwelle für deren Nutzung zu senken.
WeiterlesenBevor Unternehmen konkrete Unterstützungsmaßnahmen für pflegende Angehörige entwickeln und anbieten, sollte erhoben werden, wie viel pflegebedürftige Angehörige es gibt, wie hoch der Pflegeaufwand ist und wie sich der Umfang des Pflege- und Betreuungsbedarfs in Zukunft entwickeln wird.
WeiterlesenArbeitnehmer, die einen Angehörigen pflegen, haben unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, über einen begrenzten Zeitraum karenziert zu werden oder Teilzeit zu arbeiten.
WeiterlesenÄhnlich wie bei der Elternschaft spielt auch beim Thema Pflege von Angehörigen das Thema "Karenzmanagement" eine wichtige Rolle, wobei die Herausforderungen unter Umständen wesentlich größer sind.
WeiterlesenEine interne Ansprechperson (Pflegelotse) im Unternehmen entlastet Betroffene.
WeiterlesenInterne Veranstaltungen zum Thema Pflege können als Türöffner dienen und die Belegschaft sowie Führungskräfte sensibilisieren.
WeiterlesenSie wollen mehr über dieses Thema erfahren? Hier finden Sie weiterführende Informationen und einschlägige Links.