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IKEA Austria GmbH

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Statement der Geschäftsführung/des Vorstands:

„Vereinbarkeit, Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit sind wesentliche Eckpunkte unserer Diversity- und Inclusion-Strategie. Um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern, hat IKEA eine ganze Reihe von Maßnahmen gesetzt. Allen voran stehen unterschiedliche Arbeitsmodelle bzw. flexible Teilzeitmodelle – auch auf Top-Ebene. Teilzeit darf heutzutage kein Karrierehindernis sein! Ich selbst bin das beste Beispiel dafür: Als Verantwortliche für fast 2.600 Mitarbeiter/innen im Land arbeite ich in Teilzeit, und auch das nicht nur von unserem Firmensitz aus, sondern auch dezentral.“ (Renate Grün, Human Resources Managerin IKEA Austria)

Motivation als Partner das Netzwerk „Unternehmen für Familien” zu unterstützen:

IKEA hat die Vision, einen besseren Alltag für die vielen Menschen zu schaffen. Das bezieht sich selbstverständlich auch auf unsere Mitarbeiter/innen, denn gemeinsam - im Team - möchten wir Dinge bewegen, uns weiterentwickeln. Wir haben den Anspruch, ein großartiger Arbeitgeber zu sein, Frauen in Führungspositionen zu fördern und Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen dies möglich ist. Aus diesem Grund haben wir schon mehrmals das Audit Beruf und Familie durchlaufen, das eine gute Form von Benchmarking ist. Und aus dem gleichen Grund unterstützen wir das Netzwerk Unternehmen für Familien.

Das zeichnet Ihr Unternehmen aus:

Eine unkomplizierte Atmosphäre, in der sich Mitarbeiter/innen wohl fühlen. Abgesehen von den bereits erwähnten Modellen und Möglichkeiten gibt es viele Einzelmaßnahmen – von Kinderbetreuungsmöglichkeiten während der Ferienzeiten über das Angebot externer Berater bei familiären Krisensituationen bis zu den vielen Kleinigkeiten – etwa einer Kinderspielecke im Büro für Notfälle, die Möglichkeit, zu Hause zu arbeiten und dem Vorhandensein eines Betriebskindergartens an einem der Standorte.

Welche Maßnahmen wurden gesetzt, die Ihr Unternehmen „familienfreundlich” gemacht haben?

IKEA bietet die Möglichkeit, Top Management Positionen in Teilzeit zu übernehmen – im Moment nutzen dies gleich zwei Mitglieder des Managementteams von IKEA Österreich . beide haben kleine Kinder. Wir haben seit einigen Jahren enorm positive Erfahrungen mit Top-Job-Sharing. So teilen sich zwei Managerinnen die Geschäftsführung von IKEA Haid. Unterschiedliche Arbeitsmodelle, zb. flexible Teilzeitmodelle auf allen Hierarchieebenen, sollen, wo immer möglich, für jede/n Mitarbeiter/in gute, individuelle Lösungen ergeben. Väterkarenz ist erwünscht, nicht nur geduldet. Home Office gibt es für alle Positionen, in denen das möglich ist – das hat viel mit Vertrauen in unsere Mitarbeiter/innen zu tun. Und nicht zuletzt nimmt unsere Meetingkultur Rücksicht auf familiäre Verpflichtungen (keine Meetings am Abend und allzu früh am Morgen).

Welche Vorteile haben sich für Ihr Unternehmen durch „Familienfreundlichkeit” ergeben?

Der größte Vorteil sind zufriedene Mitarbeiter/innen, die gerne und mit enorm viel Engagement für IKEA arbeiten. Wer Vertrauen sät, erntet Engagement und Einsatzbereitschaft. Ein immenser Vorteil ist die Tatsache, dass wir in Punkto Succession Planning aus dem Vollen schöpfen können, weil uns hochqualifizierte, wertvolle Ressourcen nicht verloren gehen. Und schließlich ist IKEA mit seinem Zugang zu einem familienfreundlichen Umfeld auch extrem zukunftsorientiert – immer mehr Top-Leute, aber auch immer mehr Mitarbeiter/innen fordern genau das ein.

Welche Herausforderungen haben sich im Zuge der „Familienfreundlichkeit” für Ihr Unternehmen ergeben?

Einzige Herausforderung ist, flexibel zu bleiben und individuelle, einfache Lösungen zu suchen.

Was bedeutet „Familienfreundlichkeit” für Ihr Unternehmen?

Familienfreundlichkeit fängt mit der Haltung an. Es muss völlig selbstverständlich sein, dass unsere Mitarbeiter/innen und Führungskräfte – egal ob sie männlich oder weiblich sind, beides haben: Karriere UND Familie. Wir als Unternehmen schaffen dafür die Rahmenbedingungen – etwas, das fest in unserer Strategie verankert ist. Mit einer Vielzahl von Einzelmaßnahmen sorgen wir dafür, dass diese Familienfreundlichkeit gelebt wird. Am wichtigsten ist es aber, dafür zu sorgen, dass jeder einzelne von uns diese Einstellung in sich hat – und weiterträgt.

Ein Tipp, den man schnell im eigenen Unternehmen umsetzen kann:

Gut planen! Das gilt für den Wiedereinstieg nach der Karenz ebenso wie für Väter, die gerne bei ihren Kindern sein möchten. Mit einem Blick auf die Bedürfnisse seiner Mitarbeiter/innen lassen sich oft überraschend einfache Individuallösungen finden, die Bestand haben und dem ganzen Team gut tun.

Daten und Fakten

Kontaktdaten sind nur für Premium Mitglieder ersichtlich.

Frauenanteil im Unternehmen: 50-75%
Anzahl der Beschäftigten: 2558
Branche: Handel

Foto der Geschäftsführung

Viera Juzova (Country Managerin)

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Best Practice Beispiele

Wie dieser Partner die familienfreundlichen Maßnahmen in der Praxis umgesetzt hat, sehen Sie hier.

Familienbewusstsein ist eine Win-win-Situation

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IKEA unterstützt ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv dabei, Familie und Karriere bestmöglich zu vereinbaren. So soll „Remote Work“ oder mobiles Arbeiten bei IKEA wesentlich dazu beitragen, dass Beschäftigte in der Gestaltung ihres Tages flexibel sind und somit Familie, Privatleben und Job noch besser unter einen Hut bringen können. IKEAs Unternehmenskultur ermöglicht es, auf die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzugehen und Vereinbarkeit zu leben. Ein Beispiel dafür ist eine Meeting- Kultur, die Rücksicht auf familiäre Verpflichtungen nimmt. Das heißt, dass Meetings nicht früh am Morgen sowie spät am Abend angesetzt werden, damit auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit (Schul-)Kindern teilnehmen können. Mobiles Arbeiten steigert die Lebensqualität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutlich und davon profitiert auch das Unternehmen – eine klare Win-Win-Situation.

zum Best Practice Beispiel
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